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Pseudophilosophische Binsenweisheiten, die sich unter dem Deckmantel von freien literarischen Essays verstecken

Ab und zu teile ich hier auch Artikel von anderen Blogs, die ich super finde!

  • Auf Spurensuche mit Anna Dietze - Etwa hüfthoch ragen drei Säulen im Ausstellungsraum in die Höhe. Eine ist bestückt mit einem kleinen Glaskasten, der ein Fellknäuel enthält. Es ist Echthaar, organisch. Eine andere ist mit einer quellenden Masse garniert, die wie Zuckerwatte aussieht. Diese Assoziation verhärtet sich …
  • The greater good – Dumbledores’ plot or Does the end justify the means? - It is a controversial and much debated subject in the world of Harry Potter: Was Dumbledore right in acting as he did? Was he a „good person“? Does the defeat of Voldemort justify that he bred Harry like a pig …
  • Breaking Bad - Die vielfach preisgekrönte Serie Breaking Bad zeigt mit dem genialen Brian Cranston in der Hauptrolle den moralischen Verfall des Walter White, einem an Lungenkrebs erkrankten High-School-Lehrer und verkannten Chemiker-Genie. Da er sich wegen seiner Krebserkrankung mit seinem eigenen Tod auseinandersetzen …
  • Nostalgie und Fetisch - Es müssen wohl erst ein paar Jahrzehnte vergehen, bis Alltagsgegenstände vintage sind und als kultig gelten. Wahrscheinlich aufgrund der ständig wechselnden Trends dauert es in der Mode nicht ganz so lange – inzwischen hatten Plateausohlen, Leggings und das Bauchfrei der …
  • Die Entzauberung der Welt - Als Kind hat man es so gut. Man denkt, die Welt wäre schon fertig eingerichtet und verbringt seine ganze Kindheit damit, diese Welt zu bewohnen. Aber aus bloßen Bewohnern werden keine Revolutionäre. Aus bloßem Sein kann nichts werden. Ich weiß …
  • Das alte und das neue Amerika - Begeben wir uns in das Marvel-Universum. Die Geschichte ist komischerweise nicht neu und ganz und gar marvellous: der exzentrische, coole Egomane und Philanthrop Tony Stark alias Iron Man und der tugendhafte Teamplayer Steve Rogers, bekannt unter „Captain America“, kurz „Cap“, …
  • Der Verlust der Freiheit nach Charles Taylor - Hallo zusammen! Normalerweise achte ich darauf, dass diese Blogeinträge eine erträgliche Länge haben. Diesmal nicht. Es ist ein philosophisch-soziologischer Versuch über den in einem seiner wissenschaftlichen Essays entwickelten Freiheitsbegriff von Charles Taylor. Ich wende ihn auf unsere heutige Zeit an …
  • So etwas wie ein Gedicht - Nicht das WAS, sondern das WIE zählt. Nicht was wir tun, sondern wie wir es tun. Nicht was wir wissen zählt, sondern wie wir uns auf Grundlage dessen entscheiden etwas zu tun. Nicht unsere Fähigkeiten zeigen, wer wir wirklich sind, …
  • Was mich an den neuen Star Wars – Filmen stört, Episode III - Wie angekündigt folgt jetzt Teil 3 meiner persönlichen Saga der Kritik zu Star Wars. Das neue Spin-Off „Solo“ habe ich zwar noch nicht gesehen, aber ich vermute mal, auch eine Kritik dazu wird nicht lange auf sich warten lassen. Kommen …
  • Mythen des Alltags – Der Tatortreiniger - Unter normalen Umständen ist ein Ort einfach der Hintergrund, vor dem sich ein Leben abspielt. Nun aber ist er Zeuge eines Todes geworden. Der Ort wird selbst zum Objekt des Interesses, und zwar zunächst für die Kommissare, die versuchen, anhand …
  • Ein Plädoyer für die Unvernunft oder die YOLO-Falle - Eigentlich will man es ja anders machen, aber nicht heute, sondern vielleicht morgen, oder doch lieber übermorgen! Im Grunde weiß man ungefähr, was gut und schlecht, richtig und falsch ist. Aber scheiß drauf, heute gönne ich mir diese Scheibe Schinken, …
  • Was mich an den neuen Star Wars – Filmen stört – Episode II - Nun soll es weiter gehen mit unserer allzu nachsichtigen Kritik. Außerdem möchte ich ankündigen, dass ich glaube, noch nicht alles zu dem Thema gesagt zu haben und deshalb noch einen dritten Teil vorbereite. In Anbetracht von so viel Negativität ist …
  • Was mich an den neuen Star Wars – Filmen stört, Episode I - Es war einmal vor langer Zeit, da mein Bruder mich darauf hinwies, dass Blogeinträge möglichst kurz sein sollten, weil sie potentielle Leser sonst abschrecken. Darum poste ich die verschiedenen Teile dieses Artikels in Abständen. Außerdem ist es strategisch auch besonders …
  • Das gute Leben - Warum sollte ein hedonistischer Lebensstil weniger erfüllend sein, als einer, der der Sinnfindung und -gebung gewidmet ist? Lust zu befriedigen und Leid zu vermindern, könnte das wirklich das Wahre sein? Warum nach Tieferem suchen, warum nach vermeintlich Höherem streben? Denn …
  • Gut sein - Schlechtsein ist wie fauliges Gift, das durch die Adern kriecht und eine schwarze Spur hinter sich herzieht. Es befällt den Kopf und nistet sich dort ein. Das Schlechte braucht immer einen Wirt, es ist ein Parasit. Es zehrt von dem …
  • Zufall - In dieser großen, weiten, unübersichtlichen Welt gibt es manchmal so etwas wie schöne Zufälle. Manchmal nennen wir es Schicksal, wenn uns etwas passiert, dessen Wahrscheinlichkeit wir für sehr gering halten, während das Ereignis so bedeutend und weltumkrempelnd für uns ist, …
  • Die ewige Aporie der Künstlerseele - Ich muss schaffen! Und doch liegt nichts meiner Natur ferner, mich aufzuraffen, und mich ans Schaffen zu machen! Mich meinen Neigungen nach Faulheit und naturbedingter Ruhebedürftigkeit zu widersetzen, macht mich das menschlich? Nein, es macht mich zum Künstler. Und ich …
  • Möglichkeitssinn - Es gibt unendlich viele Möglichkeiten! Und nur eine einzige Wirklichkeit. Robert Musil schreibt in seinem „Mann ohne Eigenschaften“ von Wirklichkeits- und Möglichkeitsmenschen. Und wir kennen sie alle: die Wirklichkeitsmenschen sind bodenständig, gefestigt, stehen im Leben, haben Plan, sind realistisch und …
  • Wer bin ich? - Ich war, ich werde sein, ich werde gewesen sein – Oft denkt man zu viel an Vergangenheit und Zukunft, selten ist man wirklich gegenwärtig in der Gegenwart. Aber wann bin ich tatsächlich? Und was ist dieses Ich? Was ist dieses …
  • Sein oder nicht sein, das ist beim Zahnarzt die Frage - Wie viel Mensch ist man noch beim Zahnarzt? Ab zum Zahnarzt! Ich unterhalte mich nett mit dem Arztpersonal, das schon  viel zu verdächtig lächelt – sie wissen, dass ich die Praxis als anderer Mensch verlassen werde. Das freundliche Nicken, die …
  • Blabla! - Unsere Art, zu kommunizieren, ist nicht auf die Sprache beschränkt. Wir sind in der Lage, Mimik und Gestik und sogar kleinste Anflüge von Emotionen, die über ein Gesicht huschen, zu identifizieren und zu interpretieren. Fangen wir beim Subjekt an – …
  • Ohrwurm - Die Analyse mit dem Geist ist eine Entzauberung. Was zuvor mystisch umwoben und verschwommen-flüchtig war, wird strukturiert, in Kategorien eingeteilt, Etiketten aufgeklebt (Jankélévitch). Alles, was man gerne mag, lässt sich entzaubern. Zum Beispiel Lieder. Wenn man ein Lied mag, dann …
  • Ein Loblied aufs Rauchen - Rauchen ist schön. Rauchen ist toll. Rauchen ist – tödlich? Rauchen macht das Leben kürzer. Aber Rauchen macht das Leben auch schöner. Rauchen … Klar weiß man als Raucher, dass Rauchen ungesund ist. Mitunter tödlich sein kann. Einer von Zweien …
  • Primum vivere, deinde philosophari - lat. für: Zuerst leben, danach philosophieren – Ist die Philosophie nicht eine Art, wenn nicht sogar die höchste, des Reflektierens? Viele widersprechen jetzt empört, und das ist wohl verständlich, denn die individuellen Weisen des Reflektierens sind so vielfältig und individuell …
  • Essen - Roland Barthes hat in „Das Reich der Zeichen“ ein wunderbares Kapitel geschrieben, in dem er die japanische Esskultur der europäischen gegenüberstellt.  Die Unterschiede beschränken sich natürlich keinesfalls auf die einzelnen Kontinente. Die europäische Küche ist ebenso vielfältig wie die dazugehörige …
  • Annähern - Die Faszination, die eine Person ausübt, ist schwer zu fassen. Nein, nicht nur schwierig, schlichtweg unmöglich. Oder ist es möglich, ein Ideal zu erreichen? Eine Utopie zu realisieren? Oder verlieren sie das, was ihnen eigen ist, in dem Moment, da …
  • Spiderman - Ich muss schreiben. Sonst stauen sich die Gedanken. Sie sammeln und verdichten sich in meinem Kopf, in meinem ganzen Umfeld, umgeben mich, schwirren um mich herum, verwirren mich mit ihrer fordernden Präsenz. Ich kann sie nicht sehen, nicht greifen, nicht …
  • Der Misanthrop – ein honnête homme? - Der Menschenfeind, der Misanthrop, der Grantler – Molière   Ein genauerer Blick ist die 1666 uraufgeführte Komödie „Der Menschenfeind“ mit dem entlarvenden Untertitel „Der verliebte Melancholiker“ von Molière allemal wert. Marcel Reich-Ranicki warf Molière vor, fast ausschließlich Komödien geschrieben zu …
  • Vermessen - Manchmal schaue ich so ins Leere hinein. Löcher in die Luft starren, sagt man. Aber das ist irgendwie ganz und gar nicht wahr, eher völlig das Gegenteil von dem, was man dabei tut, oder? Mir kommt es eher so vor, …
  • Alain Badiou über das Theater — Theatermarginalien - Philosophen meiden das Theater: zu konkret. Kommunisten meiden das Theater: zu bourgeois. Ein kommunistischer Philosoph, der ins Theater geht? Gibt es, immer noch: Alain Badiou. über Alain Badiou über das Theater — Theatermarginalien
  • Die Autobahn - „Ich verwandle mich zu schnell: mein Heute widerlegt mein Gestern. Ich überspringe oft die Stufen, welche ich steige – das verzeiht mir keine Stufe.“ – Also sprach Zarathustra, F.Nietzsche * Die Autobahn an sich ist ja so eine Art Nicht-Ort. …
  • Training - Schreiben ist nicht alles. Es ist ein naiver Versuch, Gedanken in eine Form zu pressen, ihnen eine Schablone überzulegen und zu beobachten, was herauskommt. Dabei bleibt auch ganz viel von der Schablone verdeckt oder an der Form, die den Gedanken …
  • Was tun! - Das, was das Leben Jahr um Jahr, Tag um Tag und Minute um Minute erneuert, ist das Bewusstsein um die Vergänglichkeit. Immer drängender jedes Mal, immer intensiver und präsenter wird einem der eigene Verfall, die eigene bloße Fleischlichkeit, während der …