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Pseudophilosophische Binsenweisheiten, die sich unter dem Deckmantel von freien literarischen Essays verstecken

Ab und zu teile ich hier auch Artikel von anderen Blogs, die ich super finde!

  • Zufall - In dieser großen, weiten, unübersichtlichen Welt gibt es manchmal so etwas wie schöne Zufälle. Manchmal nennen wir es Schicksal, wenn uns etwas passiert, dessen Wahrscheinlichkeit wir für sehr gering halten, während das Ereignis so bedeutend… Mehr
  • Die ewige Aporie der Künstlerseele - Ich muss schaffen! Und doch liegt nichts meiner Natur ferner, mich aufzuraffen, und mich ans Schaffen zu machen! Mich meinen Neigungen nach Faulheit und naturbedingter Ruhebedürftigkeit zu widersetzen, macht mich das menschlich? Nein, es macht… Mehr
  • Möglichkeitssinn - Es gibt unendlich viele Möglichkeiten! Und nur eine einzige Wirklichkeit. Robert Musil schreibt in seinem „Mann ohne Eigenschaften“ von Wirklichkeits- und Möglichkeitsmenschen. Und wir kennen sie alle: die Wirklichkeitsmenschen sind bodenständig, gefestigt, stehen im Leben,… Mehr
  • Wer bin ich? - Ich war, ich werde sein, ich werde gewesen sein – Oft denkt man zu viel an Vergangenheit und Zukunft, selten ist man wirklich gegenwärtig in der Gegenwart. Aber wann bin ich tatsächlich? Und was ist… Mehr
  • Sein oder nicht sein, das ist beim Zahnarzt die Frage - Wie viel Mensch ist man noch beim Zahnarzt? Ab zum Zahnarzt! Ich unterhalte mich nett mit dem Arztpersonal, das schon  viel zu verdächtig lächelt – sie wissen, dass ich die Praxis als anderer Mensch verlassen… Mehr
  • Blabla! - Unsere Art, zu kommunizieren, ist nicht auf die Sprache beschränkt. Wir sind in der Lage, Mimik und Gestik und sogar kleinste Anflüge von Emotionen, die über ein Gesicht huschen, zu identifizieren und zu interpretieren. Fangen… Mehr
  • Ohrwurm - Die Analyse mit dem Geist ist eine Entzauberung. Was zuvor mystisch umwoben und verschwommen-flüchtig war, wird strukturiert, in Kategorien eingeteilt, Etiketten aufgeklebt (Jankélévitch). Alles, was man gerne mag, lässt sich entzaubern. Zum Beispiel Lieder. Wenn… Mehr
  • Ein Loblied aufs Rauchen - Rauchen ist schön. Rauchen ist toll. Rauchen ist – tödlich? Rauchen macht das Leben kürzer. Aber Rauchen macht das Leben auch schöner. Rauchen … Klar weiß man als Raucher, dass Rauchen ungesund ist. Mitunter tödlich… Mehr
  • Primum vivere, deinde philosophari - lat. für: Zuerst leben, danach philosophieren – Ist die Philosophie nicht eine Art, wenn nicht sogar die höchste, des Reflektierens? Viele widersprechen jetzt empört, und das ist wohl verständlich, denn die individuellen Weisen des Reflektierens… Mehr
  • Krankheit - „Einem Kranken möchte man doch Ernst und Achtung entgegenbringen, nicht wahr, Krankheit ist doch gewissermaßen etwas Ehrwürdiges, wenn ich so sagen darf“, sagt Hans Castorp. Gewiss kann kein anderes Werk mehr über Krankheit erzählen, als der… Mehr
  • Essen - Roland Barthes hat in „Das Reich der Zeichen“ ein wunderbares Kapitel geschrieben, in dem er die japanische Esskultur der europäischen gegenüberstellt.  Die Unterschiede beschränken sich natürlich keinesfalls auf die einzelnen Kontinente. Die europäische Küche ist… Mehr
  • Annähern - Die Faszination, die eine Person ausübt, ist schwer zu fassen. Nein, nicht nur schwierig, schlichtweg unmöglich. Oder ist es möglich, ein Ideal zu erreichen? Eine Utopie zu realisieren? Oder verlieren sie das, was ihnen eigen… Mehr
  • Spiderman - Ich muss schreiben. Sonst stauen sich die Gedanken. Sie sammeln und verdichten sich in meinem Kopf, in meinem ganzen Umfeld, umgeben mich, schwirren um mich herum, verwirren mich mit ihrer fordernden Präsenz. Ich kann sie… Mehr
  • Der Misanthrop – ein honnête homme? - Der Menschenfeind, der Misanthrop, der Grantler – Molière   Ein genauerer Blick ist die 1666 uraufgeführte Komödie „Der Menschenfeind“ mit dem entlarvenden Untertitel „Der verliebte Melancholiker“ von Molière allemal wert. Marcel Reich-Ranicki warf Molière vor,… Mehr
  • Vermessen - Manchmal schaue ich so ins Leere hinein. Löcher in die Luft starren, sagt man. Aber das ist irgendwie ganz und gar nicht wahr, eher völlig das Gegenteil von dem, was man dabei tut, oder? Mir… Mehr
  • Alain Badiou über das Theater — Theatermarginalien - Philosophen meiden das Theater: zu konkret. Kommunisten meiden das Theater: zu bourgeois. Ein kommunistischer Philosoph, der ins Theater geht? Gibt es, immer noch: Alain Badiou. über Alain Badiou über das Theater — Theatermarginalien
  • Die Autobahn - „Ich verwandle mich zu schnell: mein Heute widerlegt mein Gestern. Ich überspringe oft die Stufen, welche ich steige – das verzeiht mir keine Stufe.“ – Also sprach Zarathustra, F.Nietzsche * Die Autobahn an sich ist… Mehr
  • Training - Schreiben ist nicht alles. Es ist ein naiver Versuch, Gedanken in eine Form zu pressen, ihnen eine Schablone überzulegen und zu beobachten, was herauskommt. Dabei bleibt auch ganz viel von der Schablone verdeckt oder an… Mehr
  • Was tun! - Das, was das Leben Jahr um Jahr, Tag um Tag und Minute um Minute erneuert, ist das Bewusstsein um die Vergänglichkeit. Immer drängender jedes Mal, immer intensiver und präsenter wird einem der eigene Verfall, die… Mehr